Die PIOX® Refraktometer

Allgemeines Messprinzip
Refraktometer PIOX R400
  Refraktometer PIOX R400
PIOX® R400 im Prozesseinsatz

Refraktometrie im Prozess

Die Refraktometrie ist ein ideales analytisches Verfahren zur Messung der Reinheit eines Fluids bzw. der Konzentration und Dichte einer Lösung. Ein Refraktometer misst den Brechungs-
index, eine für jedes Fluid oder jede Lösung charakteristische Größe, die in wohldefinierter Weise mit anderen Eigenschaften wie der Konzentration einer Lösung oder deren Dichte zusammenhängt (mehr).

Refraktometer werden häufig zur Produkterkennung, zur Konzentrationsmessung und -regelung und zur Qualitäts-
kontrolle eingesetzt. Als Laborinstrumente sind sie sehr weit verbreitet, z.B. für Stichprobenmessungen zur Qualitätskontrolle. Mit der zunehmenden Bedeutung der Prozessanalyse kommen Refraktometer mehr und mehr unmittelbar im Prozess zum Einsatz.

FLEXIM-Prozessrefraktometer arbeiten nach dem Durchlicht-Verfahren. Im Gegensatz zur konventionellen Messung im Grenzwinkel-Verfahren hat diese Methode den Vorteil, dass die Messung unbeeinflusst ist von Ablagerungen oder Belägen, die sich auf der Oberfläche des Messprismas bilden können: Die Messung findet nicht innerhalb einer ultradünnen Grenzschicht zwischen Messprisma und Fluidvolumen statt, sondern im Probenstrom (siehe Messprinzip). Die Messung ist unabhängig von der Viskosität des zu messenden Fluids und unempfindlich gegen Gasblasen. Eine Mindest-
anströmung ist nicht erforderlich.

Zweistrahlmessung

Die PIOX®-Refraktometer können mit noch einer weiteren Besonderheit aufwarten: die Doppelprisma-Differenzmessung. Bei diesem Messverfahren wird das parallele Strahlenbündel nach dem Durchqueren des Mediums durch ein Doppelprisma gleichtzeitig gebrochen und in zwei Teilbündel getrennt. Zur Brechzahlbestimmung wird der Asbtand der Lichtsignale auf dem CCD-Sensor ausgewertet. Dieses patentierte Mess-
verfahren ermöglicht driftfreie Messungen, selbst in dem Fall vom Belagsbildung.