Das Laufzeitdifferenz-Verfahren
Das Laufzeitdifferenz-Verfahren macht sich die Tatsache zunutze,
dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Ultraschallschallsignals von
der Strömungsgeschwindigkeit des Trägermediums abhängt. Ähnlich einem
Schwimmer, der gegen den Strom schwimmt, bewegt sich ein Ultraschallsignal
entgegen der Flussrichtung des Mediums langsamer als in Flussrichtung.
Da Ultraschallwellen auch Festkörper durchdringen, können die Sensoren auf der Außenwand
des Rohres befestigt werden. Die Messung ist daher nichtinvasiv und zur Installation der Sensoren
ist kein Eingriff in das System erforderlich.